Theaterhaus Schauspiel Produktionen

Der Gott des Gemetzels

Seit Edward Albees Eheschlacht „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ hat niemand die Untiefen von Paarbeziehungen so ausgelotet wie die französische Erfolgsautorin Yasmina Reza. Weltweit gespielt und jüngst verfilmt.

 

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Die deutsche Ayse

von Tuğsal Moğul

Regie Janet Stornowski
Bühne/ Kostüme Gudrun Schretzmeier
Regieassistenz Brigitte Luik
Dramaturgie Thomas Richhardt

Es spielen: Larissa Ivleva, Anne Osterloh, Katja Schmidt-Oehm, Yavuz Köroglu

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Die zwölf Geschworenen

Für die deutsche Bühne dramatisiert von Horst Budjuhn.

Das Spielfilmdebut des im April 2011 verstorbenen Regisseurs Sidney Lumet war ein Welterfolg. Theaterhaus-Chef Werner Schretzmeier inszeniert den Filmklassiker von Reginald Rose als leidenschaftliches Pladoyer gegen menschliche Voreingenommenheit vor dem Hintergrund der aktuellen Migrationsdebatte.

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DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal

DAS Theaterhaus-Kultstück ist zurück!
Dieser rasante, ironische Showdown aus dem Innenleben der Schwarzarbeit-Gesellschaft begeistert das Publikum seit mehr als 650 Vorstellungen. Eine unglaubliche Erfolgsstory, die 2015 am Theaterhaus ihr Zwanzigjähriges feiert und dabei mit einer verjüngten internationalen Küchencrew den Geschäftsführern Rudi und Rüdiger kräftig in die Suppe rotzen wird.

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Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm

von Theresia Walser

„Treffen sich zwei Hitler- und ein Goebbelsdarsteller...“ - was sich wie der Anfangssatz eines schlechten Witzes anhört, wird im Aufenthaltsraum eines Fernsehstudios zur skurillen Realität.
Drei Schauspieler sind zu einer Talkshow eingeladen und warten auf den Moderator, darauf, dass es losgeht und einer auch auf ein einfaches Glas Hahnenwasser. Während der Wartezeit wird großgekotzt, kluggeschissen und reviermarkiert was das Zeug hält.
Franz Prächtel, ein altes Bühnenpferd und mit allen Theaterwassern gewaschen, trifft auf seinen ehemaligen Kollegen Peter Söst, der die Gelegenheit nutzt, Ulli Lerch, dem dritten in der Runde, seine Sicht auf die Theaterwelt aufzudrücken. Dieser wiederum kennt sich bestens aus mit dem jungen, wilden Theater, das auch mal Mord- und Bombendrohungen riskiert für einen gelungenen Theaterabend.

Theresia Walser (ja, genau die aus der Autorenfamilie!) weiß wovon sie schreibt. Selber am und im Theater tätig, lässt sie uns an dem brutalen Spaß, dem heiteren Gemetzel und der bösen Freude teilhaben, die Abend für Abend vor und hinter den Kulissen deutscher Theater ausbricht: Dann nämlich, wenn sich der Vorhang hebt, damit der Zuschauer einen Blick auf die richtige Welt tun kann! Unsere schöne Welt, die schon durch ein falsches Glas Wasser zur falschen Zeit, aus dem Ruder laufen kann...

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Frau Müller muss weg!

Das Theaterhaus Stuttgart zeigt „Frau Müller muss weg“ in einer aktualisierten Fassung. Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg und einer von der neuen Landesregierung angestoßenen Schulreform sind die Fragen, die Autor Lutz Hübner mit seinem Stück aufwirft, drängender denn je.

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ICH WERDE NICHT HASSEN (I shall not hate)

in einer Monologfassung  für die Bühne von Silvia Armbruster und Ernst Konarek

"Am 16. Januar 2009 um 16:45 Uhr wurden israelische Panzergranaten in das Schlafzimmer meiner Töchter gefeuert. Bessan, Aya und Mayar waren sofort tot, mit ihnen ihre Cousine Noor. Weil das israelische Militär Journalisten den Zugang nach Gaza verboten hatte, gab ich einem israelischen Fernsehreporter jeden Tag ein Telefoninterview. Minuten nach dem Angriff rief ich ihn beim Sender an; er übertrug unser Telefonat in die Sendung. Die Nachricht ging blitzschnell um die Welt."
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Abuelaish, einem palästinensischen Gynäkologen und Fruchtbarkeitsexperten. ...

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LOVE LETTERS

mit Gitte Haenning und Egon Madsen

„Love Letters“, das ist die Mutter aller Briefschlachten, die schon weit vor den E-Mail-Bestsellern wie „Gut gegen Nordwind“ oder „Alle sieben Wellen“ von einer Liebe über die Distanz erzählt. Wer "Love Letters"  in diesem dänischen Doppel sieht, bekommt unmittelbar Lust auf die altmodische Kunst des Briefeschreibens. Die Zuschauer gehen heim und zertrümmern ihre Computer. Und durchsuchen ihre Briefkästen: nach der einen, lieben Postkarte.

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Mondscheintarif

Es spielt: Katja Schmidt-Oehm

Ein Stück für Verliebte. Und solche, die es gerne wären oder ihr früheres Verliebtsein nochmals erleben wollen.
In einer Monologfassung von Britta Focht und Neidhardt Nordmann

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TSCHICK

Regisseur Nils Daniel Finckh inszeniert „Tschick“ als eine radikal poetische Flucht aus dem grauen Alltag hinein in ein wildes, verwegenes und tieftrauriges Sommermärchen. Mit Ema Staicut, Aron Keleta und Yavuz Köroglu stehen dabei drei Mitglieder des Theaterhausensembles auf der Bühne, die den authentischen, rohen und doch zärtlichen Tonfall der Vorlage treffen und das Publikum auf eine atem-beraubende Reise mitnehmen.

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WAS HEIßT HIER LIEBE?

„Was heißt hier Liebe?“ ist die erfolgreichste Produktion des Theaterhauses ever!! Am 4.10.1989 – vor 25 Jahren – fand die Premiere dieses Stückes im ersten Theaterhaus in Stuttgart-Wangen statt. In der Zwischenzeit sind wir bei der 7. Neufassung angelangt. Rund 1000 Vorstellungen sind es bisher, besucht von nahezu 250.000 Jugendlichen und Erwachsenen. Für viele der Schülerinnen und Schüler der erste Theaterbesuch in ihrem Leben. Die allermeisten haben diese Begegnung noch heute in Erinnerung.

Es spielen: Ema Staicut, Levent Genco Gürsoy , Yavuz Köroglu, Katja Schmidt-Oehm, Aron Keleta.

Regie: Günter Brombacher,
WAS HEISST HIER LIEBE? von „Rote Grütze“. Aufführungsrechte: Verlag Autorenagentur, Berlin.

 

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Ziemlich beste Freunde

nach dem gleichnamigen Film von Eric Toledano und Olivier Nakache

„Ziemlich beste Freunde“ - der europaweit bekannte Film ist ein wildes und romantisches Märchen und eine Geschichte, die sich Martin Luther King hätte ausdenken können: Der querschnittsgelähmte, wohlhabende Philippe stellt den frisch aus dem Gefängnis entlassenen Kleinganoven Driss als Pfleger ein. Driss empfindet kein großes Mitleid für die Bedürfnisse eines Behinderten und wirbelt den bislang wohlsortierten Alltag des Tetraplegikers kräftig durcheinander. Das aber ist genau das, was Philippe braucht. Kein Mitleid. Philippe sieht seinen Pfleger nicht als sozialen Problemfall, sondern als eine Quelle von Unbeherrschtheit und Freiheitsliebe. Das aber ist genau das, was Driss braucht. Keine Scheu. Zwei Unberührbare, die sich gegenseitig berühren - die Utopie, die in „Ziemlich beste Freunde“ steckt, zelebriert Regisseur Nils Daniel Finckh in seiner Inszenierung von der ersten bis zur letzten Minute.

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