Theaterhaus Schauspiel Produktionen

AUCH DEUTSCHE UNTER DEN OPFERN

Von Tuğsal Moğul

Will wirklich niemand etwas gewusst, niemand etwas gesehen haben, niemand etwas geahnt haben? Elf Jahre lang zieht eine rechte Terrorgruppe mordend durchs Land. Elf Jahre wurde von Seiten der Ermittler verbreitet, dass die Morde mit Drogendelikten, Geldwäsche und Menschenhandel der türkischen Mafia zusammen hängen. Schließlich wird im November 2011 der sogenannte „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) aufgedeckt, nachdem sich die Hauptverantwortlichen selbst getötet haben und es ergibt sich ein erschreckendes Bild davon, wie viel über den NSU bereits vorher bekannt war.

„Ein eindrücklicher, auch lehrreicher Theaterabend, spannend wie ein Krimi, erschütternd wie eine antike Tragödie.“ – Stuttgarter Zeitung

 

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Der Gott des Gemetzels

Seit Edward Albees Eheschlacht „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ hat niemand die Untiefen von Paarbeziehungen so ausgelotet wie die französische Erfolgsautorin Yasmina Reza. Weltweit gespielt und jüngst verfilmt.

 

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Die deutsche Ayse

von Tuğsal Moğul

„Mama, mach mal die Kühlschranktür auf und jetzt die Tür vom Tiefkühlfach, nimm das ganze Fleisch und Eis da raus und stecke jetzt mal deinen Kopf da hinein und bleibe eine Minute in dieser Position: So kalt ist Deutschland. Keine Sonne, viel Regen, und alle Leute am Arbeiten.“
Drei türkische Frauen aus der ersten Einwanderergeneration. Sie kommen in ein fremdes Land, das so ganz anders ist, als ihre Vorstellungen davon waren. Sie wollen nicht lange bleiben, und stehen doch vor der Herausforderung, sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden. Wie schwer ist es, sich in ein anderes Land zu integrieren? Und was tut dieses Land dafür?

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Die zwölf Geschworenen

Für die deutsche Bühne dramatisiert von Horst Budjuhn.

Das Spielfilmdebut des im April 2011 verstorbenen Regisseurs Sidney Lumet war ein Welterfolg. Theaterhaus-Chef Werner Schretzmeier inszeniert den Filmklassiker von Reginald Rose als leidenschaftliches Pladoyer gegen menschliche Voreingenommenheit vor dem Hintergrund der aktuellen Migrationsdebatte.

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DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal

DAS Theaterhaus-Kultstück ist zurück!
Dieser rasante, ironische Showdown aus dem Innenleben der Schwarzarbeit-Gesellschaft begeistert das Publikum seit mehr als 650 Vorstellungen. Eine unglaubliche Erfolgsstory, die 2015 am Theaterhaus ihr Zwanzigjähriges feiert und dabei mit einer verjüngten internationalen Küchencrew den Geschäftsführern Rudi und Rüdiger kräftig in die Suppe rotzen wird.

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Frau Müller muss weg!

Das Theaterhaus Stuttgart zeigt „Frau Müller muss weg“ in einer aktualisierten Fassung. Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg und einer von der neuen Landesregierung angestoßenen Schulreform sind die Fragen, die Autor Lutz Hübner mit seinem Stück aufwirft, drängender denn je.

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ICH WERDE NICHT HASSEN (I shall not hate)

"Ein Abend von großer Intensität." STUTTGARTER ZEITUNG
Bei den 5. Hamburger Privattheatertagen 2015 erhielt die Inszenierung von Ernst Konarek den Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Bestes zeitgenössisches Drama“.

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TSCHICK

Regisseur Nils Daniel Finckh inszeniert „Tschick“ als eine radikal poetische Flucht aus dem grauen Alltag hinein in ein wildes, verwegenes und tieftrauriges Sommermärchen. Mit Ema Staicut, Aron Keleta und Yavuz Köroglu stehen dabei drei Mitglieder des Theaterhausensembles auf der Bühne, die den authentischen, rohen und doch zärtlichen Tonfall der Vorlage treffen und das Publikum auf eine atem-beraubende Reise mitnehmen.

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WAS HEISST HIER LIEBE?

„Was heißt hier Liebe?“ ist die erfolgreichste Produktion des Theaterhauses ever!! Am 4.10.1989 – vor 26 Jahren – fand die Premiere dieses Stückes im ersten Theaterhaus in Stuttgart-Wangen statt. In der Zwischenzeit sind wir bei der 7. Neufassung angelangt. Rund 1000 Vorstellungen sind es bisher, besucht von nahezu 250.000 Jugendlichen und Erwachsenen. Für viele der Schülerinnen und Schüler der erste Theaterbesuch in ihrem Leben. Die allermeisten haben diese Begegnung noch heute in Erinnerung.

Es spielen: Ema Staicut, Levent Genco Gürsoy , Yavuz Köroglu, Katja Schmidt-Oehm, Aron Keleta | Regie: Günter Brombacher / Werner Schretzmeier

 

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Ziemlich beste Freunde

Der querschnittsgelähmte, wohlhabende Philippe stellt den frisch aus dem Gefängnis entlassenen Kleinganoven Driss als Pfleger ein. Driss empfindet kein großes Mitleid für die Bedürfnisse eines Behinderten und wirbelt den bislang wohlsortierten Alltag des Tetraplegikers kräftig durcheinander. Das aber ist genau das, was Philippe braucht. Kein Mitleid. Philippe sieht seinen Pfleger nicht als sozialen Problemfall, sondern als eine Quelle von Unbeherrschtheit und Freiheitsliebe. Das aber ist genau das, was Driss braucht. Keine Scheu. Zwei Unberührbare, die sich gegenseitig berühren.

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