Theaterhaus Schauspiel Produktionen

AUCH DEUTSCHE UNTER DEN OPFERN

von Tuğsal Moğul

Will wirklich niemand etwas gewusst, niemand etwas gesehen haben, niemand etwas geahnt haben?

Elf Jahre lang zieht eine rechte Terrorgruppe mordend durchs Land. Elf Jahre wurde von Seiten der Ermittler verbreitet, dass die Morde mit Drogendelikten, Geldwäsche und Menschenhandel der türkischen Mafia zusammen hängen. Schließlich wird im November 2011 der sogenannte „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) aufgedeckt, nachdem sich die Hauptverantwortlichen selbst getötet haben und es ergibt sich ein erschreckendes Bild davon, wie viel über den NSU bereits vorher bekannt war.

 

mehr ...

Der Gott des Gemetzels

Seit Edward Albees Eheschlacht „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ hat niemand die Untiefen von Paarbeziehungen so ausgelotet wie die französische Erfolgsautorin Yasmina Reza. Weltweit gespielt und jüngst verfilmt.

 

mehr ...

Die deutsche Ayse

von Tuğsal Moğul

Regie Janet Stornowski
Bühne/ Kostüme Gudrun Schretzmeier
Regieassistenz Brigitte Luik
Dramaturgie Thomas Richhardt

Es spielen: Larissa Ivleva, Anne Osterloh, Katja Schmidt-Oehm, Yavuz Köroglu

mehr ...

Die zwölf Geschworenen

Für die deutsche Bühne dramatisiert von Horst Budjuhn.

Das Spielfilmdebut des im April 2011 verstorbenen Regisseurs Sidney Lumet war ein Welterfolg. Theaterhaus-Chef Werner Schretzmeier inszeniert den Filmklassiker von Reginald Rose als leidenschaftliches Pladoyer gegen menschliche Voreingenommenheit vor dem Hintergrund der aktuellen Migrationsdebatte.

mehr ...

DIRTY DISHES mit neuem Küchenpersonal

DAS Theaterhaus-Kultstück ist zurück!
Dieser rasante, ironische Showdown aus dem Innenleben der Schwarzarbeit-Gesellschaft begeistert das Publikum seit mehr als 650 Vorstellungen. Eine unglaubliche Erfolgsstory, die 2015 am Theaterhaus ihr Zwanzigjähriges feiert und dabei mit einer verjüngten internationalen Küchencrew den Geschäftsführern Rudi und Rüdiger kräftig in die Suppe rotzen wird.

mehr ...

Frau Müller muss weg!

Das Theaterhaus Stuttgart zeigt „Frau Müller muss weg“ in einer aktualisierten Fassung. Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg und einer von der neuen Landesregierung angestoßenen Schulreform sind die Fragen, die Autor Lutz Hübner mit seinem Stück aufwirft, drängender denn je.

mehr ...

ICH WERDE NICHT HASSEN (I shall not hate)

in einer Monologfassung  für die Bühne von Silvia Armbruster und Ernst Konarek

"Am 16. Januar 2009 um 16:45 Uhr wurden israelische Panzergranaten in das Schlafzimmer meiner Töchter gefeuert. Bessan, Aya und Mayar waren sofort tot, mit ihnen ihre Cousine Noor. Weil das israelische Militär Journalisten den Zugang nach Gaza verboten hatte, gab ich einem israelischen Fernsehreporter jeden Tag ein Telefoninterview. Minuten nach dem Angriff rief ich ihn beim Sender an; er übertrug unser Telefonat in die Sendung. Die Nachricht ging blitzschnell um die Welt."
Dies ist die Geschichte von Dr. med. Abuelaish, einem palästinensischen Gynäkologen und Fruchtbarkeitsexperten. ...

mehr ...

Mondscheintarif

Es spielt: Katja Schmidt-Oehm

Ein Stück für Verliebte. Und solche, die es gerne wären oder ihr früheres Verliebtsein nochmals erleben wollen.
In einer Monologfassung von Britta Focht und Neidhardt Nordmann

mehr ...

TSCHICK

Regisseur Nils Daniel Finckh inszeniert „Tschick“ als eine radikal poetische Flucht aus dem grauen Alltag hinein in ein wildes, verwegenes und tieftrauriges Sommermärchen. Mit Ema Staicut, Aron Keleta und Yavuz Köroglu stehen dabei drei Mitglieder des Theaterhausensembles auf der Bühne, die den authentischen, rohen und doch zärtlichen Tonfall der Vorlage treffen und das Publikum auf eine atem-beraubende Reise mitnehmen.

mehr ...

WAS HEIßT HIER LIEBE?

„Was heißt hier Liebe?“ ist die erfolgreichste Produktion des Theaterhauses ever!! Am 4.10.1989 – vor 25 Jahren – fand die Premiere dieses Stückes im ersten Theaterhaus in Stuttgart-Wangen statt. In der Zwischenzeit sind wir bei der 7. Neufassung angelangt. Rund 1000 Vorstellungen sind es bisher, besucht von nahezu 250.000 Jugendlichen und Erwachsenen. Für viele der Schülerinnen und Schüler der erste Theaterbesuch in ihrem Leben. Die allermeisten haben diese Begegnung noch heute in Erinnerung.

Es spielen: Ema Staicut, Levent Genco Gürsoy , Yavuz Köroglu, Katja Schmidt-Oehm, Aron Keleta.

Regie: Günter Brombacher,
WAS HEISST HIER LIEBE? von „Rote Grütze“. Aufführungsrechte: Verlag Autorenagentur, Berlin.

 

mehr ...

Ziemlich beste Freunde

nach dem gleichnamigen Film von Eric Toledano und Olivier Nakache

„Ziemlich beste Freunde“ - der europaweit bekannte Film ist ein wildes und romantisches Märchen und eine Geschichte, die sich Martin Luther King hätte ausdenken können: Der querschnittsgelähmte, wohlhabende Philippe stellt den frisch aus dem Gefängnis entlassenen Kleinganoven Driss als Pfleger ein. Driss empfindet kein großes Mitleid für die Bedürfnisse eines Behinderten und wirbelt den bislang wohlsortierten Alltag des Tetraplegikers kräftig durcheinander. Das aber ist genau das, was Philippe braucht. Kein Mitleid. Philippe sieht seinen Pfleger nicht als sozialen Problemfall, sondern als eine Quelle von Unbeherrschtheit und Freiheitsliebe. Das aber ist genau das, was Driss braucht. Keine Scheu. Zwei Unberührbare, die sich gegenseitig berühren - die Utopie, die in „Ziemlich beste Freunde“ steckt, zelebriert Regisseur Nils Daniel Finckh in seiner Inszenierung von der ersten bis zur letzten Minute.

mehr ...